Aus Respekt vor der Lebensleistung

 

Das Ziel: Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, soll im Alter deutlich besser abgesichert sein als jemand, der nicht gearbeitet hat. Denn das ist eine Frage der Anerkennung und Gerechtigkeit. Zugleich bekämpfen wir damit die Altersarmut.

 

Deswegen will die SPD sicherstellen, dass eine Rente in einem solchen Fall auch immer mehr beträgt als die Grundsicherung. Im Kern sollen kleine Renten per Zuschlag erhöht werden - und zwar automatisch berechnet durch die Rentenversicherung. Voraussetzung sind mindestens 35 Jahre Einzahlung in die Rentenkasse. Auch Teilzeit, Kindererziehungs- und Pflegezeiten zählen mit, allein Minijobs reichen aber nicht. Generell gilt: Wer nach genau 35 Beitragsjahren weniger als 896 Euro Rente hat, bekommt einen Zuschlag. Beschäftigte, die immer nur Mindestlohn verdienten, sollen die maximale Aufwertung von 447 Euro erhalten.

 

Wer profitiert von der neuen Respekt-Rente?

  • Drei bis vier Millionen jetzige und künftige Rentnerinnen und Rentner sollen profitieren. Ein großer Teil (75 Prozent) davon sind Frauen. Sie arbeiten in Berufen, die schlechter bezahlt werden als typische Männerjobs und haben durch Kindererziehung und Pflege von Angehörigen auch viel öfter nur Teilzeit arbeiten können. Die Grundrente ist ein Beitrag zur Gleichberechtigung.

 

Zwei Beispiele:

  • Die Friseurin mit 40 Jahren Mindestlohn käme also auf 961 statt 514 Euro Rente.
  • Bei einer alleinerziehenden Krankenschwester in Teilzeit mit zwei Kindern ergäbe sich zum Beispiel ein Renten-Sprung von 860 auf 1000 Euro.

 

Anerkennung für Lebensleistung. Statt Steuergeschenke für Reiche.

Die Grundrente unter SPD.de

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