Frank Baranowski und Nils Heisterhagen diskutierten im Volkshaus

Quo vadis SPD?

 

Das ist die große Frage, die am Mittwoch diskutiert wurde. Angesichts desaströser Umfragewerte (aktuell 13.5%), stellt sich die Frage nach der Erneuerung und der thematischen Ausrichtung der Partei.

Eine klare Position und Ideen dazu hat Nils Heisterhagen in seinem Buch "Die Liberale Illusion" beschrieben.

Zusammen mit Frank Baranowski, dem Vorsitzenden der Ruhr-SPD, haben wir dieser Debatte zu weiterem Schwung verholfen.

Zu den Personen:

 

Dr. Nils Heisterhagen

Geboren 1988, er hat an den Universitäten Göttingen und Hannover Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre studiert und an der Humboldt Universität zu Berlin in Philosophie mit einer Arbeit über einen "Existenziellen Republikanismus" promoviert, Mitglied in der SPD, Autor der Streitschrift "Die Liberale Illusion"

 

Weitere Publikationen:

Bücher/Schriften:

Heisterhagen, Nils (2017): Kritik der Postmoderne. Warum der Relativismus nicht das letzte Wort hat, Wiesbaden.

Heisterhagen, Nils (2015): Bürgerbeteiligung im Fernsehen. Town Hall Meetings als neues TV-Format?, Arbeitspapier 19 der Otto-Brenner-Stiftung (PDF).

Artikel:

Der Kritiker des Linksliberalismus

(TAZ, Mai 2018)

Die SPD muss wieder zum Anwalt der Arbeiter werden

(FAZ, November 2017)

Die liberale Verblendung

(Cicero, Mai 2018)

 

 

 

 

 

 

Frank Baranowski

Geboren 1962, seit 2004 Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. Baranowski ist seit 1978 Mitglied der SPD, Chef der Ruhr-SPD und frisch gewählter Vorsitzender der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik. Frank Baranowski, SPD

Das solche Diskussionen essentiell sind, zeigen die entsprechenden Reaktionen.

 

Stefan Laurin (ruhrbarone; Journalisten bloggen das revier)

"...dort, wo ehrenamtliche Sozialdemokraten und keine bezahlten Funktionäre das Sagen haben, die SPD noch immer eine lebendige und an Debatten interessierte Partei ist" (Sozialdemokraten sollen Politik für ihre Wähler machen, nicht für sich selbst)

 

 

Unser OV-Vorsitzende, Hendrik Bollmann, fasst den Abend wie folgt zusammen:

Wir haben uns gestern ehrlich gemacht - sehr ehrlich. Und das ist auch als Ausgangspunkt wichtig, wenn es nach vorne gehen soll, von unten nach oben. Nach solchen Abenden müssen wir uns als Basis aber auch aus unserer Bequemlichkeit befreien und konkret sagen und durchsetzen wie es besser werden kann. Der linke Realismus von Nils Heisterhagen bietet sehr gute Ansätze, die das Potenzial haben eine inhaltliche Klammer der Ruhr-SPD darzustellen - auch kommunalpolitisch. Sie müssen weiter debattiert und konkretisiert werden. Wir bleiben dran!

 

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