Jubilarehrung 2017

110 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt

Besonders verdiente Jubilare konnte jetzt der Vorsitzende der SPD Röhlinghausen, Hendrik Bollmann, ehren. Seit 50 Jahren hält Wolfgang Viehweger (Mitte) der SPD die Treue, sogar seit 60 Jahren Dieter Maaß. Den historischen Bezug stellte als Festredner der frühere Oberbürgermeister Horst Schiereck (rechts) her. 1967, als Wolfgang Viehweger das rote Parteibuch überreicht wurde, beschäftigte der Tod Benno Ohnesorgs die Menschen, bereiteten die "68er" die Veränderung der Welt vor und wurde Braunschweig Fußballmeister. Als Lehrer kam Fiebinger nach Eickel, wurde Schulleiter der Gesamtschule und blieb als Norddeutscher hier. Dieter Maaß trat der SPD sogar 1957 bei. Der Sputnik war spektakulärer technischer Fortschritt, die römischen Verträge wurden abgeschlossen und Vorläufer von Europa. Das Saarland wurde Teil der Bundesrepublik. Dieter Maaß war engagierter Gewerkschaftler, Betriebsrat, Ratsmitglied und von 1999 bis 2002 Mitglied des Bundestags.Leider konnte er nicht persönlich die Urkunde entgegennehmen. Vorbildlich nannte Schiereck die beiden Jubilare. Besonders in einer Zeit, in der viele Jugendliche Desinteresse am Gemeinwohl zeigten."Wir müssen dringend daran arbeiten. Danke, ihr habt Flagge gezeigt", dankten Schiereck und Hendrik Bollmann.

Bürgerversammlung

Frische Luft am Hüller Bach

Die Emscher-Renaturierung ist eines der bedeutendsten Projekte für den Stadtteil Röhlinghausen und seine Lebensqualität. Die offene Kanalisation wird unter die Erde verlegt und die Anwohner können im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufatmen.

Die Arbeiten an diesem Projekt sind längst in Röhlinghausen angekommen.

Wir wollen die Röhlinghauser Bürgerinnen und Bürger (und alle Interessierten) bei diesem Thema auf dem Laufenden halten, Möglichkeiten geben Fragen zu stellen und zu diskutieren. Herr Wolf von der Emschergenossenschaft stellt den bisherigen Stand der Arbeiten sowie den weiteren Ablauf vor und steht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Wir laden zur Bürgerversammlung ein:

 

FRISCHE LUFT AM HÜLLER BACH

ZUM AKTUELLEN STAND DER EMSCHER-RENATURIERUNG

 

Am Dienstag, 07.11.2017

Um 19.00 Uhr

Im Volkshaus Röhlinghausen

Am Alten Hof 28, 44651 Herne

SPD Röhlinghausen kümmert sich um Bahnübergang Plutostraße

Die SPD Röhlinghausen will sich in kommender Zeit des Bahnübergangs an der Plutostraße annehmen.

„Die dazu gehörende Unterführung ist in einem äußerst schlechten Zustand und verkommt immer mehr. Zugleich ist sie jedoch die einzige Möglichkeit für Radfahrer und Fußgänger, um auf die andere Seite der Bahntrasse zu gelangen“, so der Bezirksverordnete Heinz Gers, der in unmittelbarer Nähe wohnt. Der Übergang ist wegen der hohen Taktfrequenz verkehrender Züge, den Großteil des Tages versperrt im Volksmund ist daher doppeldeutig die Sprache von der „Glück-Auf-Schranke“.

„Vor allem in den Abendstunden trauen sich zahlreiche Bürger/innen nicht, die Unterführung zu nutzen. Dieser Zustand ist nicht zumutbar: öffentlicher Raum muss angstfrei begehbar sein!“, so Hendrik Bollmann, Ortsvereinsvorsitzender und zuständiger Stadtverordneter für Röhlinghausen-Nord.

„Wir haben die Thematik bereits früher angesprochen. Da war ich noch in der Bezirksvertretung Eickel. Der Umgang mit der Deutschen Bahn ist schwierig. Wir müssen aber weiter dranbleiben. An solche Zustände darf man sich nicht gewöhnen!“, ergänzt die Röhlinghauser Stadtverordnete, Manuela Lukas.

„Wir haben in unserem Antragsentwurf Rücksicht auf den Kooperationspartner in der Bezirksvertretung genommen und den Wunsch, die Errichtung einer Brückenkonstruktion zu überprüfen, rausgenommen und lediglich eine umfassende Sanierung der Unterführung durchzuführen. Die Überprüfung der Installation einer Brückenkonstruktion für Radfahrer und Fußgänger bleibt jedoch unser Ziel“, so der Bezirksverordnete Willibald Wiesinger. 

Blick nach vorn!

Am 17. September starb Gerd Bollmann. Ein schwerer Schlag für viele – auch und gerade für die jahrelangen Mitstreiter im Ortsverein Röhlinghausen. Wir nahmen uns daher Zeit und trafen uns erst am Samstag, 21. Oktober wieder offiziell im Rahmen einer kleinen Klausurtagung. In aller Ruhe nahmen wir Abschied von Gerd: traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen und Geschichten von seiner Persönlichkeit und seinem Wirken.
So, wie er es jedoch sicherlich gewollt hätte, blickten wir später auch nach vorne. Das Wahljahr 2017 ist auch am Stadtteil Röhlinghausen nicht spurlos vorbeigegangen. Hohe AfD-Werte und eine nachlassende Zustimmung für die SPD haben uns bei unserer Klausurtagung nachdenklich werden lassen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einig waren sich alle in der kontroversen Diskussion, dass es einen grundsätzlichen Vertrauensverlust in die etablierten Parteien gibt – das merken wir als SPD im Ruhrgebiet mit am stärksten. Und das muss auch uns vor Ort zum Nachdenken bringen. Die Automatismen von früher scheinen sich aufzulösen: nein, im Ruhrgebiet und auch in Röhlinghausen wird nicht mehr die sprichwörtliche rot angestrichene Mülltonne gewählt.
Nach ausführlicher Diskussion wurden vorerst folgende Vorschläge und Ideen für die weitere Ortsvereinsarbeit diskutiert:
 
· Ein Mitgliederbeauftragter soll zukünftig die Mitgliederbetreuung des Vorstandes unterstützen.
 
· Es soll eine Mitgliederkampagne entwickelt werden, mit der über Flyer und online dafür geworben werden soll, in den Ortsverein einzutreten und mitzumachen.
 
· Die Vorstandssitzungen des Ortsvereins sollen zukünftig nicht nur im Volkshaus stattfinden. Alle 2-3 Monate soll nach Möglichkeit in den Räumlichkeiten eines Vereins oder Verbandes getagt werden und der gastgebende Vorstand zur Teilnahme eingeladen werden.
 
· Grundsätzlich will der Ortsverein Bürgerversammlungen und politische Gesprächsmöglichkeiten auch an alternativen Standorten zum Volkshaus durchführen: In den Heimen der Kleingartenvereine in etwa. Ausgebaut werden sollen Ansätze wie der aus dem April diesen Jahres, als die Bewohner der Rolandstraße zum politischen Gespräch bei Würstchen und Getränken auf der Garageneinfahrt von Heinz Gers eingeladen wurden oder auch die Thekengespräche.
 
· Außerdem wird die Erarbeitung der Jahresplanung bereits ab diesem Jahr auf breitere Beine gestellt. Im November trifft sich eine Gruppe aus Erfahrenen und Jungen, um konkret auszuarbeiten wie und mit welchen Aktionen und Methoden der Ortsverein 2018 im Stadtteil präsenter werden und zum Mitmachen einladen kann. Dabei wollen wir uns auch unsere Experimentierfreude erhalten.
 
Auch die Arbeitsgemeinschaft 60plus des Ortsvereins nimmt am 02. November wieder ihre politische Arbeit auf. Weitere Informationen hierzu folgen.
Viel Arbeit liegt vor uns, aber wir nehmen die Herausforderung an!
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