Die Görres-Grundschule, über ein Jahrhundert fester Bestandteil der Röhlinghauser Bildungslandschaft und Ort vieler Erinnerungen an die eigene Kindheit zahlreicher RöhlinghauserInnen, läuft in den kommenden Jahren aus. Bei einer solch schwierigen Entscheidung für den Stadtteil gab es Gesprächsbedarf der Betroffenen mit der Politik – und die Politik stellte sich.
So trafen sich am Abend des 09.06.2011 gut 20 Eltern der Görres-Schule mit Vertretern der örtlichen SPD – als Röhlinghauser Vertreter kamen Manuela Lukas als Ortsvereinsvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion sowie Heinz Gers als Stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Eickel; außerdem stellten sich die Schulausschussvorsitzende Birgit Klemczak und Bezirksbürgermeister Horst Paulus der Diskussion.
Es wurde eine konstruktive Gesprächsrunde, in der es hauptsächlich darum ging, einerseits die Gründe für die Schließung zu erklären und andererseits den Eltern bestehende Ängste um den Verlust einer qualitativ hochwertigen und ortsnahen Bildung der Kinder zu nehmen. Von den anwesenden Politikern wurde verdeutlicht, wie schwer man sich bei der Entscheidung zur Schließung der Schule getan hat. Sinnbildlich wurde hierfür das Bekenntnis von Bezirksbürgermeister Horst Paulus, selbst noch Schüler dieser Schule gewesen zu sein, dass er damit selbst Betroffenheit empfinden würde. Birgit Klemczak verdeutlichte im Laufe des Gesprächs, dass es nach Möglichkeit allen Kindern möglich gemacht werden soll, die Grundschulzeit im Klassenverband zu Ende zu bringen – und wenn sich keine gravierenden Veränderungen einstellen, dann auch in der Görres-Schule. „Das aber liege vor allem in den Händen der Eltern. Die Politik hat für dieses kinderfreundliche Verfahren den Weg geebnet. Dieser muss jetzt begangen werden.“, fügte Birgit Klemczak hinzu.
Manuela Lukas und Heinz Gers bekräftigten den Willen der Röhlinghauser SPD an der Seite der Eltern stehen zu wollen. „Die Görres-Grundschule als Herzensangelegenheit und Sorgenkind zugleich ist in den vergangenen Jahren stets Thema in der SPD Röhlinghausen gewesen und wird es auch bis zuletzt bleiben! Die besorgten Eltern können sich jederzeit an uns wenden.“, versicherte Manuela Lukas, die selber drei Kinder an der Görres-Schule hatte. Als die Frage nach der weiteren Nutzung des Gebäudes aufkam, stellte Heinz Gers klar, dass das ein offener Prozess sei, in den sich die Bürger durchaus einmischen sollten und forderte die anwesenden Eltern dazu auf, sich in der örtlichen Politik - am besten natürlich in der SPD Röhlinghausen - zu engagieren und Ideen einzubringen.
Wenn Sie als Leser weitere Informationen zur Schließung der Görres-Schule wünschen, sei hier auf den weiter unten stehenden Artikel zu den Gründen verwiesen. Ansonsten erreichen Sie die Kommunalpolitiker der SPD Röhlinghausen unter kontakt@spd-roehlinghausen.de!